Schutzkleidung und Uniformen

Die bei den Feuerwehren eingesetzte Schutzkleidung ist so vielfältig wie die Einsätze und spiegelt so auch die Palette der Aufgaben wider, wobei ein optimaler Eigenschutz für alle Einsatzkräfte immer ein selbstverständliches Ziel ist.

Ausgeh-Dienstuniform

 

der Feuerwehren Bayerns getragen zu repräsentativen Anlässen sowie im Einsatzbereich zu Sicherheitswachen

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Standard Einsatzanzug

 

Für leichte Feuerwehrtätigkeiten (kein Brandeinsatz) nach den geltenden Sicherheitsvorschriften für die Feuerwehren Deutschlands (nach HuPF*, Teil3). In Eichenau seit 1999 in Verwendung.

 

Grundumfang:

  • Feuerwehr Sicherheitstiefel
  • 2-teiliger Anzug
  • Hakengurt
  • Feuerwehr Handschuhe
  • Helm mit Visier und Nackenschutz.


Der Anzug kann um einen Übermantel ergänzt werden, der neben Wetterschutz auch hohe Warnwirkung im Verkehr und ein hohes Niveau an Flammschutz aufweist.

 

*HuPF: Herstellungs- und Prüfbeschreibung für Feuerschutzkleidung

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Einsatzkleidung der Jugendfeuerwehr

 

Die Jugendfeuerwehr ist bei der FF Eichenau mit dem Standardeinsatzanzug "Bayern 2000" ausgerüstet. Zur Unterscheidung von volljährigen und voll einsatztauglichen Mitgliedern dient der orangefarbene Koller und das Kürzel JF auf dem Helm.

Einsatzkleidung der Jugendfeuerwehr

Übermantel

 

aus Nomex (nach HuPF* Teil1) für Brandeinsätze besonders auch Hitzeschutz im Atemschutzeinsatz. Hier im Bild in Verbindung mit der Nomex Haube, die im Atemschutzeinsatz als Hitzeschutz für den Gesichts-/Hals-/Nackenbereich unter dem Helm getragen wird. Bietet außerdem durch seinen mehrlagigen Aufbau auch guten Wetterschutz.

 

*HuPF: Herstellungs- und Prüfbeschreibung für Feuerschutzkleidung

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Atemschutz

 

Umluftunabhängige Pressluftatmer sind häufig benötigte Ausrüstungen bei Einsätzen mit giftigem Brandrauch oder anderen schädlichen Gasen und Dämpfen. Das Tragen von Atemschutzgeräten erfordert eine Spezialausbildung, laufende Übung und Gesundheitstests.

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Schnittschutzkleidung

 

schützt den Träger bei Arbeiten mit Kettensägen vor Schnittverletzungen. Kommt die Kette mit dem Anzug in Berührung, verfängt sich die Kette in den Spezialfasern der Kleidung und die Motorsäge wird sofort gestoppt. Verwendung in Form von Hosen, Beinlingen und Jacken in Verbindung mit entsprechenden Schutzhelmen.

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Hitzeschutzkleidung

 

ermöglicht in Verbindung mit darunter getragenem Pressluftatmer ein Arbeiten unter hoher Strahlungswärme bei Brandeinsätzen.

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Insektenschutzanzug

 

sog. "Imkeranzug" schützt vor Insektenstichen bei den im Sommer nicht gerade seltenen Einsätzen zur Insektenbeseitigung (insb. Wespen) bei Notfällen und akuter Bedrohung. Im Bild hinten die klassische ältere Bauart, wie häufig bei Imkern verwendet, vorne der grüne Overall mit integriertem und zuverlässiger abgeschlossenem Kopfteil.

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Ölschutzkleidung

 

schützt bei Ölschadenseinsätzen vor Kontamination der normalen Einsatzkleidung durch Öl.

Ölschutzkleidung

Chemie-Vollschutzanzug

 

schützt den Träger, der mit Atemschutz im Inneren vollständig von der Außenwelt isoliert ist, wirkungsvoll vor chemischen Gefahren. Das Tragen und der Umgang damit erfordern eine eigene Spezialausbildung.

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Kontaminationsschutzanzug

 

zum Einsatz in Verbindung mit verschiedenen Gefahrstoffen, die noch nicht den Vollschutz des Chemikalien-Schutzanzuges erfordern.

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Einmalanzug

 

als Schutz bei sehr schmutzigen Arbeiten für die normale Einsatzkleidung.

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Watschutzhose

 

für Arbeiten in Gewässern, z.B. bei Hochwasser oder Wasser in Kellern.

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Kälteschutzkleidung

 

zur Rettung von in Eis eingebrochenen Personen in Verbindung mit dem Eisrettungsschlitten. Im Hintergrund ein Sicherungsmann mit Schwimmweste zum Arbeiten am Gewässer.

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